Teil eines Werkes 
3. Band (1869)
Entstehung
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Raum für Raum. Alle Bewohner hätten es unterdeß zu verlaſſen, und er fordere Euer Gnaden auf, mit den Damen auf der Stelle den Anfang zu machen, wenn Sie ſich nicht Unannehmlichkeiten ausſetzen wollten.“

Die Gräfin Ferdinande hatte ihre ganze ſtolze Ruhe.

„Würdige Mutter“, wandte ſie ſich zu der Matrone, „könnten Sie, trotz Ihrer Ermüdung, ſich entſchließen,

mit mir nach Schloß Werdenburg zu fahren? Wir

ſind in einer Stunde da und dort hoffentlich den In⸗ ſolenzen roher Soldaten nicht ferner ausgeſetzt.“

„Ich nehme Ihren Schutz mit Dank an“ erwiderte die würdige Mutter.

Die Gräfin wandte ſich an den Verwalter.

„Laſſen Sie ſofort zwei Wagen anſpannen.“

Dem alten Konrad befahl ſie dann:

„Die Wärterin Annettens ſoll mit dem Kinde ſich zur Mitfahrt bereit halten. Bringe ſie gleich mit herunter.“

Der Verwalter und der Diener gingen.

„Eychen, auch Du wirſt uns begleiten. Machen wir uns alle fertig.“

Sie waren es in kurzer Zeit.

Zwei Wagen ſtanden draußen vor dem Portale angeſpannt.