Teil eines Werkes 
3. Band (1869)
Entstehung
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ſprochen hatte, Zweifel in ihr hervorgerufen, und wie⸗ der Erinnerungen und wieder Zweifel, und zuletzt jene ſtille und klare Ergebung der wahren Frömmigkeit, die ſich den Fügungen des Himmels, als den Fügungen der Allweisheit und Allgüte, unterwirft.

„Du thateſt recht daran, mein Kind“ ſagte ſie da, und ſie ſprach nur dieſe Worte.

Die Gräfin meinte:

„Der Ritter und der Fremde, der hier war, ſcheinen in der That eine und dieſelbe Perſon zu ſein. Aber wer iſt esd? Wer?“

Die würdige Mutter hatte keine Antwort auf die Frage.

Evychen aber erzählte weiter, wie der Ritter auch nach ihr ſich angelegentlich erkundigt, wie er ſie, als ſie ihm ihren Namen mitgetheilt, ſogleich Eochen ge⸗ nannt, wie er noch an demſelben Abend nach Seehauſen gekommen, wie er dort ſchmerzlich bewegt über den See geſchaut, ſie nach ihrer verſtorbenen Mutter gefragt.

Die Gräfin Ferdinande war aufmerkſam geworden; ſie ſprang auf.

Eychen ſah ſie verwundert an.

„Weiter, weiter!“ rief die Gräfin.

Evchen, wenn ſie ehrlich fortfahren wollte, hätte jetzt erzählen müſſen, wie der Ritter ſie vor dem Erb⸗ grafen Leopold gewarnt habe. Konnte ſie es?