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Der Verwalter wurde gefragt.
„Es wäre möglich“ konnte er nur erklären.
Er hatte ſich wohl am Morgen den aus dem alten Thurme heraustretenden Ritter angeſehen, um ſo we⸗ niger aber am geſtrigen Abende in der Dunkelheit und Eile den Ueberbringer des Billets betrachten können.
Und was für ein frommes Werk konnte auf der Schwalenburg der würdigen Mutter harren? Man fand gar keinen Anhalt dafür.
Aber man kam auf den Ritter zurück.
Evchen konnte von ihm erzählen. Sie mußte es.
Sie erzählte zuerſt, wie ſie ihn in der Stadt Walden⸗ brück geſehen; wie ſie ihm dort am Nonnenkloſter be⸗ gegnet, wie er ſich bei ihr gleich nach der würdigen Mutter erkundigt, wie ſie ihm von dieſer habe erzählen müſſen, wie er beſonders gefragt, ob die würdige Mutter glücklich ſei, wie er ſie dann gebeten habe, mit der Matrone nicht von ihm zu ſprechen.
„Jetzt aber, würdige Mutter“ ſchloß Evchen, „glaubte ich doch Ihnen Alles ſagen zu müſſen.“
„Und Du thateſt wohl daran, mein Kind“, ſagte die Matrone.
Die Mittheilung des Mädchens hatte ſie mehr und mehr beunruhigt, alte, ſchmerzliche Erinnerungen in ihr geweckt, von denen Evchen ſchon zu dem Ritter ge⸗


