Teil eines Werkes 
3. Band (1869)
Entstehung
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„Ich höre, daß auch die Gardeoffiziere in Berlin ſo ſprechen.“

„Die ganze Armee ſpricht ſo.“

„Doch wohl mit Ausnahmen. Ein Herr von Bütow ſoll der preußiſchen Armee für einen Krieg mit Frank⸗ reich nicht viel Erfreuliches prophezeit haben.“

„Ein Phantaſt, gnädige Frau.“

„Ich weiß es; er iſt dafür in Sibirien, wie men ſagt. Aber ſeine Phantaſien ſollen doch mehr und mehr von ganz verſtändigen Offizieren getheilt werden.“

War die Frau von Bütow noch immer in Sorge, man habe Verdacht gegen ſie, und wollte ſie die Offi⸗ ziere um ſo ſicherer machen, je näher man dem Sparren⸗ berge kam? Oder war ſie keck und übermüthig ge⸗

worden? Oder wollte ſie die Angſt ihres Herzens be⸗

täuben, wie einer, der des Nachts allein im Walde ſich Muth ſingt?

Dem dicken Rittmeiſter ſchien das Geſpräch nicht zu gefallen.

„Laſſen wir den Krieg und trinken wir“, ſagte er. „Wir haben noch zwei Flaſchen und ſind ſchon bald an Ort und Stelle.“

„Die Bedienten haben in ihrem Nachen noch mehr Vorrath“, bemerkte der Erbgraf.

„Donnerwetter!“ rief der Rittmeiſter, und ſchon