Teil eines Werkes 
3. Band (1869)
Entstehung
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machte er ſich daran, auch die zweite der noch vor ihm ſtehenden Flaſchen zu entkorken.

Mit ihm trinken mußten ſie alle.

„Wohlan, auf dieſen ſchönen Abend!“ rief die Frau von Arenfels.

Sie ſtießen mit ihr an, daß in der ſtillen Nacht das Klirren der Gläſer weit über den See ſchallte.

„Das muß ſich auf den Schweizerſeen prächtig machen“ ſagte der Rittmeiſter, „wenn rund umher die Alpen widerhallen.“

„Auf den Schweizerſeeen hört man es nicht“ be⸗ merkte der Erbgraf.

„Wie, Erlaucht, die Schweizer trinken keinen Wein?“

„Nicht mit Poeſie!“

„Armes Volk!“

„Hm, Rittmeiſter“, lachte der Herr von Marnitz, „ich denke, das Weintrinken iſt an ſich Poeſie.“

„Ja, ja, Freundchen, aber ich meine, es iſt doch ein Unterſchied darin.“

Der Rittmeiſter war in ſeinem Elemente. Er mußte ſich dennoch unterbrechen.

Sie waren nicht weit mehr von der Feſtung auf dem Sparrenberge.

Der Erbgraf wie der Lieutenant von Marnitz