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„Bah, meine Gnädigſte!“
„Daran denken Sie nicht?“
„Der Soldat denkt zu allerletzt daran; eigentlich ſoll er es gar nicht. Eine gute Armee kann es ſo weit gar nicht kommen laſſen.“
„Eine gute Armee wäre alſo nur da, um Furcht zu gebieten?“
„Alle Wetter, ja!“
„Dann dürfen Sie ja keinen Krieg wünſchen, Herr von Marnitz!
„Hm, gnädige Frau, mit Ihnen nicht, Sie führen eine verzweifelt ſcharfe Klinge.“
„Bleiben Sie bei der Sache.“
„Nun, wenn ich denn meine Herzensmeinung ſagen ſoll, der Soldat muß einen Krieg haben; denn erſtens iſt er dafür da, zweitens gibt es Avancement, drittens Ehre. Sie ſehen, ich bin ganz aufrichtig, ich ſtelle die Ehre zuletzt.“
„Dafür möchten Sie alſo auch einen deutſchen Bruderkrieg?“
„Wenn es nicht anders ſein könnte, man hat ja Vorwände. Am liebſten möchte ich mich mit den Fran⸗ zoſen meſſen.“
„Wegen 17922
„Ueberhaupt wegen des Kriegsruhms, gnädige Frau.“


