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Der lange Lieutenant von Marnitz ſaß mit einem faſt ingrimmig nachdenklichen Geſichte vor ſeinem
vollen Champagnerglaſe. Auf den eintretenden Erb⸗
grafen warf er einen ſchnellen, ſcheuen, mißtrauiſchen Blick.
Der junge Graf Hochwald ſaß neben der Frau von Arenfels. Der Champagner ſchien ihm Muth ge⸗ macht zu haben. Er hielt ſein Glas in der Hand und flüſterte der ſchönen Frau mit zärtlichen Blicken heim⸗ liche Worte zu, wahrſcheinlich, daß er das Glos auf ihr Wohl und ſein Glück leeren wolle.
Annette war blaß und blickte ihren Vetſer mit Augen an, in denen, wenn auch noch kein Unglück, doch bange Sorge lag.
„Was iſt hier vorgefallen?“ fragte ſich der Graf Leopold.
„Die Herren trinken nicht?“ ergriff er ein Glas „Stoßen wir an!“
Sie ſtießen wohl mit ihm an, der Graf dochwal und der Rittmeiſter leerten auch ihre Gläſer, der lang Lieutenant nippte aber nur.
Was hatte er? Was war geſchehen?
Wer ſollte dem betretenen Erbgrafen Antwort daraif geben?
Der Rittmeiſter ſah auf ſeine Uhr.
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