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„Alle Wetter, Freundchen, ſchon neun. Um zehn müſſen wir wieder oben ſein.“
„Befehlt Ihr, daß wir aufbrechen, Rittmeiſter?“ fragte der lange Lieutenant.
„Graf Hochwald, was meinen Sie?“ fragte der Rittmeiſter den gräflichen Secondlieutenant.
„Herr Rittmeiſter, Sie haben zu befehlen.“
„So denke ich, daß wir uns zur Rückkehr an⸗ ſchicken.“
Die Frau von Arenfels hatte wieder einen zärt⸗ lichen Blick für den Grafen Hochwald.
Und der Erbgraf Leopold ſprach:
„Obgleich die gnädige Frau hier Schloßherrin iſt, möchte ich doch den frühen Aufbruch der geehrten Herren an eine Bedingung knüpfen müſſen. Der Abend iſt ſo ſchön. Ich war draußen. Der Mond ſcheint klar, die Luft iſt ſtill und warm. Gnädige Frau, was meinen Sie dazu, wenn wir die Herren nach dem Sparren⸗ berge zurückbegleiteten, und zwar auf dem See? Wir blieben dann noch ein Stündchen beiſammen.“
„Das iſt ein reizender, ein himmliſcher Gedanke!“ rief die Frau von Arenfels. „Sind Sie nicht einver⸗ ſtanden, lieber Graf?“
Der Graf von Hochwald fühlte einen zärtlichen Händedruck.


