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den Knaben, der die Augen halb geſchloſſen hatte. Sie trug und ſchaukelte ihn weiter.
Da erhob ſich die Comteſſe Ferdinande wieder, ſtolzer und höher als vorher.
„Evchen, wir beide bleiben bei dem Kinde, bis ſeine Mutter von ihrem ſchweren Werke zurückkommt. Gebe Grott, daß wir dann nicht auch ihre Tröſterinnen ſein müſſen.“
Sie küßte, wie mit ſchweſterlicher Liebe, das Mäd⸗ chen cuf die Stirn.
Der Erbgraf aber ſagte zu ihr:
„Arne Schweſter, warum konnteſt Du nicht glück⸗ lich werden!“
„Vielleicht hätte mein Herz dann nicht ſo viel Liebe“ erwiderte die ſchöne, ſtolze, herbe, junge Gräfin.
Der Graf Leopold kehrte in den Salon zu ſeinen äſten zurück.
Er traf ſie in einer eigenthümlichen Situation.
Der dicke Rittmeiſter von Bachow ging mit hoch⸗ gröthetem Geſichte, aber auf völlig feſten Füßen und im ſtrammer, ſicherer Haltung im Saale auf und nieder ud warf melancholiſche Blicke auf die Champagner⸗ fliſchen, die in den Eiskübeln ſtanden. War er un⸗ gücklich, daß er ſchon von ihnen ſcheiden ſollte, oder dß er nicht mehr trinken konnte?


