Teil eines Werkes 
3. Band (1869)
Entstehung
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zieren. Ich fahre mit der Schweſter Schleigheim nach Hauſe. Willſt Du nicht mit, Ferdinande?“

„Nein, Onkel.“

„Nun, ſo lebt wohl.“

Er eilte aus der Halle.

„Gott Lob!“ ſagte der Graf Leopold. „Er hätte uns hier unbequem werden können.“

„Ich werde Dich nicht lange incommodiren, Bruder“ bemerkte in ihrer herben Weiſe die Comteſſe Ferdinande.

Sie gingen weiter. Sie ſtiegen zuerſt Treppen hinauf und durchſchritten Corridore, auf denen Lampen und Lichter Tageshelle verbreiteten. Dann kamen ſie in einem ſchmalen Gang, in dem nur eine einzige ſchwache Lampe brannte, dann zu einer Treppe, die nur noch von dieſer Lampe mit ihr Licht bezog.

„Wohin führſt Du mich, Leopold?“

„Ich ſagte es Dir.“

„Warum iſt das Mädchen in dieſer dunklen, ent⸗ legenen Gegend?“

„Du wirſt es ſehen.“

Sie hatten die Treppe erſtiegen. Sie waren in einem Gange, der wiederum nur von einer einzigen Lampe ſpärlich genug erleuchtet war.

Der Graf Leopold führte ſeine Schweſter zu einer Thür.