„Verfahre gelinde mit ihr, Ferdinande.“ „Führe mich zu ihr.“ „Folge mir.“ Sie traten in die große Vorhalle. Aus der Salonthür gegenüber kam der kleine Graf Kurt. Er ſah ängſtlich aus.
„Wo iſt die Schleigheim?“ rief er.
„Sie fährt eben fort.“
„Ich fahre mit ihr.“
„Was iſt Dir, Onkel Kurt?“
„Bei Dir iſt es gefährlich, Leopold!“
„Hat man Dir etwas gethan?“
„Die preußiſchen Offiziere da drinnen —“
„Was iſt es mit ihnen?“
„Das ſind ſchreckliche Menſchen. Der dicke Ritt⸗ meiſter flucht zum Erbarmen, und dabei kann er trinken! Ich habe in einer Viertelſtunde mindeſtens zwanzig Gläſer Champagner gezählt. Und dabei ſprach er in einem fort von ſeinem Könige und von ſeinem dicken Bauche; wenn ſein König ſeinen Bauch ſehe, ſo bekomme er ſeinen Abſchied. Und der lange Lieutenant mit den groben Knochen blickte immer nach mir herüber, als ob er mich darauf anſehen wolle, wo er mich anfaſſen müſſe, um mich mit einem Druck zu zerquetſchen. Nein, nein, Leopold, geh mir mit Deinen preußiſchen Offi⸗


