Teil eines Werkes 
3. Band (1869)
Entstehung
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Aber die Gräfin Schleigheim hatte es anders vor. Sie fragte nicht weiter, ſie befahl.

„Die Geſellſchaft iſt unten im Salon, wie ich ſehe. Führe Er uns hin!“

Sie ſchritt durch das Portal in die Vorhalle, durch dieſe zu der Thür des Solons, in dem ſich die Geſell⸗ ſchaft des jungen Erbgrafen befand.

Ferdinande folgte ihr.

Der alte Diener war nicht gefolgt.

Die Gräfin Schleigheim riß ſelbſt die Thür auf.

Sie wollte weiter ſchreiten, in den Saal hinein.

Sie ſah ihren Neffen, ſie ſah die preußiſchen Uni⸗ formen.

Das Herz bebte ihr vor Freude.

Sie ſah auch die Dame, die ſie ſuchte. Doch die Dame, die ſie ſah, ſuchte ſie nicht.

Ihre Tochter Annette trat ihr entgegen, noch in der Thür.

Die Mutter flog entſetzt zurück.

Annette folgte ihr.

Der Graf Leopold machte hinter ihr die Thür zu.

Die drei Damen waren in der Vorhalle allein.

Annette, die Frau von Arenfels, mußte einen Augen⸗ blick lang einen großen Schmerz in ihrer Bruſt nieder⸗ kämpfen. Dann nahte ſie ſich ihrer Mutter.