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„Die arme Perſon!“
„Du haſt Mitleiden mit ihr?“
„Tante, wenn eine andere Dame Ihre Tochter Annette ſo träfe, niederdonnern, vernichten wollte?“
„Du biſt ein Satan, Ferdinande!“
Der Wagen fuhr in den Schloßhof der Schwalen⸗ burg, hielt am Portal.
Portal und Schloß waren hell erleuchtet. Bediente ſtanden in reichen Livreen unter dem Säulendache des Thores.
Sie ſprangen an den Wagen.
„Wird hier ein Feſt gefeiert?“ rief die Gräfin Schleigheim.
Der Kammerdiener des Erbgrafen, ein alter Diener des gräflichen Hauſes, kannte die Gräfin.
„Es iſt Geſellſchaft da, Erlaucht“, antwortete er ausweichend.
Wen
„Mehrere Herren.“
„Er wird ſie doch kennen?“
Der arme Menſch hatte keine Antwort.
Comteſſe Ferdinande wollte ihn aus ſeiner Verlegen⸗ heit retten.
„Führe uns in ein Zimmer, Konrad, und dann bitte meinen Bruder zu uns.“


