Teil eines Werkes 
3. Band (1869)
Entstehung
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ſenfurt denkt die Nichte bei der Gelegenheit unterzu⸗ bringen. Da erhebt ſich auf einmal Alles, was an alten und häßlichen, wie an jungen und hübſchen Fräu⸗ leins und an Müttern und Tanten hier iſt, und alle wollen untergebracht ſein und unterbringen, und die Augen möchten ſie ſich alle untereinander auskratzen, am erſten die alte häßliche Haſſenfurt dahinten. Hätte ihre Tante geſchwiegen!“

„Erhebt ſich kein Widerſpruch gegen den Antrag Ihrer Erlaucht, der regierenden Gräfin von Haſſen⸗ furt?“ fragte mit lauter Stimme der Graf Eberhard von Werdenburg.

Die Verſammlung blieb lautlos.

„So würde der beſagte Antrag zum einſtimmigen Beſchluß erhoben.“

Wiederum tiefe Stille als Zeichen der Beiſtim⸗

mung. „So ſchreiten wir zur ſofortigen Wahl der künf⸗ tigen Gemahlin meines Sohnes. Das Geſchäft iſt ein delicates, das nur durch geheime Abſtimmung auf Zetteln ſich wird abmachen laſſen. Erfolgt kein Wider⸗ ſpruch?“

Es erfolgte kein Widerſpruch.

„Ich habe“, fuhr der Graf von Werdenburg fort, „danach die verehrte Verſammlung nur noch zu be⸗