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Haus haben fortan auch wir frei und ſouverän über unſere Rechte zu beſtimmen.“
Die Rede fand großen Beifall.
Sofort rief eifrig ein anderer Herr:
„So iſt es, und die Werdenburger haben genau ſo viele Rechte als die Brandenburger in Berlin, und wir müſſen das ihnen und aller Welt zeigen, uns gleichſam in Beſitz ſetzen und dadurch namentlich den allezeit län⸗ derſüchtigen Brandenburgern die Luſt benehmen, auch uns aus unſern angeſtammten Ländern vertreiben zu wollen.“
Und darauf wurden mehrere eifrige Stimmen laut.
„Nein, wir laſſen uns nicht depoſſediren!“
„Und darum halten wir hier heute das Gericht ab.“
„Und ein ſtrenges Gericht!“
Die ungeduldige Miene des Juſtizdirectors zeigte, daß er vielleicht einen ganzen Sack voll rechtlicher Ein⸗ wendungen habe. Er kam nicht mehr zum Wort.
Dagegen wurde nach einer andern Seite hin eine Oppoſition laut.
„Ein ſtrenges Gericht!“ hatte man gerufen.
Aus der Reihe der Damen erhob ſich plötzlich eine Stimme.
Die ſchöne Gräfin Ferdinande mit ihrem bleichen Antlitz voll Abel, Stolz und Unglück ſprach ſtreng, unwillig:


