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„Ich kann“ ſagte er, „den Herrn Juſtizdirector der Mühe weitläufiger Auseinanderſetzungen überheben. Die aufgeworfene Frage iſt allerdings zweifelhaft, aber es kommt nicht mehr auf ſie an. Ich bin in der Lage, genau den gegenwärtigen Standpunkt der politiſchen und diplomatiſchen Dinge in Deutſchland zu kennen. In Paris hat ein General ſich zum Kaiſer gemacht. In Berlin hat man ſich mit ihm verbündet, das deutſche Reich zu vernichten, um ein preußiſches Reich in Deutſch⸗ land aufzurichten. Es iſt das eine Berliner Vellei⸗ tät, die den Sturz Preußens zur Folge haben wird. Allein der Auflöſung des deutſchen Reiches iſt nicht mehr vorzubeugen, und in dieſem Augenblicke bereiten die Höfe von München, Stuttgart und Karlsruhe mit dem Kaiſer der Franzoſen ein Bündniß vor, das ſie vor einer Vernichtung ihrer Selbſtſtändigkeit durch Preußen ſchützen ſoll. Da wird der deutſche Kaiſer in Wien zuvorkommen, ſeine Kaiſerkrone niederlegen und das deutſche Reich für aufgelöſt erklären. Wir haben dieſes Ereigniß in wenigen Monaten zu erwarten, jedenfalls früher, als Kaiſer und Reich über unſere Familienangelegenheit einen Beſchluß zu faſſen im Stande wären. So dürfen unſere Häuſer ſchon heute als völlig ſouverän auch in dieſer Angelegenheit ſich betrachten, und wie jedes andere deutſche fürſtliche


