Teil eines Werkes 
3. Band (1869)
Entstehung
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ehrten Anweſenden aber mit einer Erbitterung zu er⸗ füllen, die ich hier gegen den Angeklagten nicht her⸗ vorrufen will. Ich habe meinen Sohn aufgefordert, hier zu erſcheinen, um ſich vor Ihnen zu vertheidigen. Er iſt nicht hier; er gict die Achtung vor der hohen Familie gehabt, ſe Ausbleiben zu entſchuldigen.

So ſchreiten Sie denn, Anverwandte, zur

Löſung Ihrer Aufgabe. Sollten bei einem von Ihnen noch Bedenken vorwalten, ſei es in thatſächlicher oder in rechtlicher Beziehung, mein Juſtizdirector iſt hier anweſend, um die erforderliche Auskunft zu ertheilen. Ich erſuche die beiden regierenden Herren von Hauen⸗ ſtein und Haſſenfurt, mit ihrer Stimme vorangehen zu wollen.“

Der — des regierenden Herrn von Werden⸗

burg wurde mit der feierlichſten Stille angehört.

Der regierende Herr von Hauenſtein erhob ſich. Er war der ſchneeweiße, ſtarke, bequeme und würdige Herr, der am Morgen die boshaften Bemerkungen der Gräfin Schleigheim nicht hatte begreifen können.

„Erlauchte Herren und Damen“, ſprach er, „ich bin kein Freund von vielen Worten. Sie dienen zu nichts, zumal wenn man mit ſeinem Urtheil ſchon fertig iſt und ſein kann. Und das bin ich, und das ſind wir hier alle. Ich ſtimme dem hochverchorr Chef unſeres