Teil eines Werkes 
3. Band (1869)
Entstehung
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freilich bei glücklichen und fröhlichen Veranlaſſungen⸗ Laſſen Sie mich nun zur Sache ſelbſt ſchreiten. Ich kann hier mich kurz faſſen. Es handelt ſich um meinen älteſten Sohn, den Erbgrafen Leopold. Er hat bisher, ſpottend aller Mühen und Sorgen einer ſorgſamen Erziehung, nicht achtend iſpiele der Tugend ſeiner Familie, der Ahnen, der Lebenden, uneingedenk ſeiner eigenen und der Ehre dieſes hohen Hauſes, mit Füßen tretend alle Pflichten und Rückſichten, die er ſeinem hohen Adel, ſeiner Stellung als künftiger Landesherr ſchuldig iſi, einen Lebenswandel geführt, der ihn un⸗ würdig macht, unter den Mitgliedern unſeres hohen Hauſes ferner genannt zu werden, geſchweige die Re⸗ gierung zu übernehmen. Von Beidem kann er nach den Geſetzen unſeres Hauſes nur durch örmlichen Beſchluß ſämmtlicher drei Linien der Familie ausge⸗ ſchloſſen werden. An Ihnen iſt es, über dieſen Be⸗ ſchluß zu berathen und, wenn es ſein muß, ihn aus⸗ zuſprechen. Ich ſelbſt trete hier als Ankläger auf, der Vater gegen den eigenen Sohn, aber als Vertreter des Rechts, der Ehre. Die Thatſachen ſind Ihnen bekannt. Ich muß mich deshalb um ſo mehr ihrer Wiederholung enthalten, als dieſe nur geeignet wäre, die Herzen der nächſten Angehörigen von neuem mit dem tiefſten Srorze, die Gemüther der übrigen ver⸗