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„Das weiß ich auch nicht“ verſicherte der Schwach⸗ ſinnige. „Und was wollen ſie?“ „Das werden ſie Dir ſchon ſagen. Aber höre, Leopold, vorbereiten kann ich Dich darauf. Darum bin ich ihnen ja eigentlich vorausgeeilt. Höre —“ Aber der Erbgraf Leopold hörte ihn nicht mehr. „Was Ferdinande will, kann mir gleichgültig ſein“, ſagte er zu ſich. „Sie iſt nicht ſchlecht und ſie kann nichts Böſes wollen. Aber die Alte! Herr des Himmels! Wenn ſie Annette hier fände! Hier bei den Offizieren! Welch einen Skandal würde ſie machen! Und mit der Befreiung Bütow's wäre es vorbei! Die Offiziere erführen den Namen der Frau von Arenfels und mit ihm Alles, unſern fein angelegten Plan, un⸗ ſere Intrigue, unſere Künſte, die einfältige Rolle, die ſie ſelbſt geſpielt haben! Herr des Himmels, was fängt man da an? Annette hat noch nichts gehört. Sie iſt noch völlig unbefangen. Das arme Geſchöpf hat zwar viel lernen müſſen in dieſer ſchweren Zeit, aber ſo roſig könnten ihre Lippen nicht ſein, ſo könnten ihre Augen nicht leuchten, wenn ſie wüßte, daß ihre Mutter kaum zehn Schritte von ihr entfernt iſt. Ob ich ſie hinausführe, dort durch die Seitenthür? Oder ob ich die Alte zurückhalte? Beſſer das Erſtere!“


