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Der Erbgraf fügte ſich wiederum dem Willen des Kindes.
Sie waren in der Nähe der Schwalenburg ange⸗ langt. Sie fuhren ſchon in dem weiten Parke, in dem das Schloß lag.
Der Abend brach an.
In der Ferne hörten ſie den Trab von Pferden.
„Die Offiziere vom Sparrenberge“, ſagte der Graf zu Eochen. „Sie ſind auf dem Wege zur Schwalen⸗ burg, zum Beſuche der Frau von Arenfels. Sie dürfen Dich nicht ſehen, mein Kind.“
„Nein“, ſagte Evchen.
„So ſteigen wir hier aus. Wir legen den fernern Weg zu Fuß zurück.“
Der Graf ließ den Wagen halten, hob Evchen heraus, befahl dem buckligen Kutſcher nach der Schwalen⸗ burg weiter zu fahren und ſchlug mit Evchen einen Fußweg zum Schloſſe ein.
Sie erreichten das Schloß von der Rückſeite.
Es lag mit dieſer Seite völlig dunkel vor ihnen. Nur ein einziges Fenſter in einem obern Stock war erleuchtet.
„Du warſt lange nicht hier, Evchen“, ſagte er zu dem Mädchen.
„Nicht ſeit der Rückkehr von Deiner letzten Reiſe.“


