gierig auf ihr Geſicht, wenn ſie erfährt, daß dieſe Abenteurerin ihre Tochter iſt.“
Dann mußte er beinahe lachen.
„Weißt Du, Evychen, welche ſchwerſte Strafe ſie mir in ihrem Familiengericht werden auflegen wollen?“
„Mein Onkel ſprach davon, ſie würden Dich von der Regierung ausſchließen.“
„Bah! Sie können es nach den Familiengeſetzen nur unter Beſtätigung der Reichsgrafenbank und des deutſchen Kaiſers. Sie werden in jetziger Zeit beide nicht anrufen wollen, wenn ſie auch noch könnten. Dagegen, mein Eychen, werden ſie eine Strafe gegen mich aus⸗ ſprechen, von der am beſten, am einfachſten und am ſicherſten Du mich erlöſen könnteſt.“
„Ich?“ fragte Evchen.
„Sie werden mich verurtheilen wollen zu der Ehe mit der häßlichſten und bösartigſten Comteſſe, die ſie in der ganzen ebenbürtigen Verwandtſchaft auffinden können. Das iſt ihnen zugleich das radicalſte Beſſ erungs⸗ mittel. Willſt Du dieſe Strafe über mich ergehen laſſen, Evchen?“
„Wir wollten hierüber heute nicht mehr ſprechen, Leopold.“
„Morgen dann?“
„Sorgen wir heute für hente, Leopolb .


