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hunderte befeſtigt und geſichert, und es wird kaum noch ſo viele Monden zählen! Sie alle werden, nach allen Zeichen dieſer neuen Zeit, noch ehe das Jahr, in dem wir leben, zu Ende geht, einfache Bürger ſein, wie die, auf die ſie mit ihrer ſouveränen Verachtung heute noch hinabſchauen. Dagegen wird kein Hochmuth und kein Kriechen, kein Hausgeſetz und kein Familiengericht ſie ſchützen, und — Evchen, willſt Du mit mir auf der Schwalenburg bleiben? Du antworteſt mir noch immer nicht? Zerreißt die Frage Dir noch das Herz?“
Evchen war klar in ſich geworden und in ihrer Klarheit einig mit ſich.
„Leopold“, ſagte ſie, „Du weißt, wie ich Dich liebe. Ich lebe ja nur durch Dich. Du kannſt von mir verlangen Alles, was Du willſt; ich thue es unweiger⸗ lich, freudig; es wird mir kein Opfer ſein. Aber eins darfſt Du nicht von mir fordern; ich kann nie und nimmer etwas thun, von dem mein Inneres mir ſagt, daß es Dein Unglück ſein würde. Ich ſoll Deine Ge⸗ mahlin werden, willſt Du. Ich darf es nicht werden. Du biſt zum Herrn dieſes Landes berufen. Dieſem Rufe zu folgen, iſt Deine Pflicht, bleibt Deine heilige Pflicht, ſolange jene Zuſtände noch beſtehen, deren Un⸗ tergang Du erſt verkündeſt. Sie werden zu Grunde gehen, ich glaube es mit Dir, oder vielmehr Dir. Aber


