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in dem ſich immer der eine über den andern erheben will, bis er am Ende meint, er ſei unmittelbar durch die Gnade Gottes auf die Erde gekommen, um über die Andern zu herrſchen, werden die Kriege der Völker, wird die Knechtſchaft geboren, die Tyrannei, der Des⸗ potismus, der Betrug, die Gewalt. In dieſem Wahn⸗ ſinn haſſen jene auch uns, mich, der ich ihnen ein Ver⸗ brecher an ihrem Hochmuth und Stolze bin, Dich, an der ſie nicht einmal eine Schuld finden können, es ſei denn die, daß ich Dich liebe und daß Du die Reinheit und die Tugend ſelbſt biſt. Und warum können jenes Vorur⸗ theil und dieſer Wahn die Völker in den Sklavenketten halten und gleich Heerden von Schafen auf die Schlacht⸗ bank des Krieges ſchleppen? Einzig und allein darum, weil die Menge den Wahn der Einzelnen anbetet. Das iſt aber eben das Große der neuen Zeit, daß ſie an dieſes Gottesgnadenthum die vernichtende Axt gelegt hat. Es hat ſeinen letzten Kampf begonnen. Es wird darin erliegen. Es wird darin erliegen, meiſtens durch Selbſtvernichtung. Die Großen werden die Kleinen unter ihnen verzehren, bis zuletzt die Völker den letzten von ihnen in den Abgrund ſtürzen, in dem dann der Wahn ſelbſt für immer begraben ſein wird. Bah, Evychen, jene feindlichen Geſichter glauben ihr kleines und kleinliches Gottesgnadenthum noch für Jahr⸗


