Teil eines Werkes 
2. Band (1869)
Entstehung
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das für ein Kopf ſei, und er ſagte mir, das ſei ein Ulmer. Ich ſagte ihm, aus einem ſo ſchönen Kopfe müſſe ſich's wohl ſchön rauchen laſſen. Das wollte er meinen, ſagte er. Ich hatte in meinem Leben noch keinen Ulmer Kopf geſehen, und es war mir auf ein⸗ mal, als müſſe ich wiſſen, wie ſich's daraus rauche. Ich ſagte zu dem Handwerksburſchen, er möge mich aus dem Kopfe ein paar Züge thun laſſen. Er wollte nicht.

„Nur drei Züge“, ſagte ich.

Er blieb bei ſeinem Nein.

„Nur zwei!“ bat ich.

„Keinen einzigen!“ ſagte er.

Ich hatte mich ſchon über das erſte Nein des Men⸗ ſchen geärgert. Der Branntwein war mir in den Kopf geſtiegen; jetzt ſtieg mir auch der Zorn hinein.

„Gibſt Du nicht willig, ſo brauche ich Gewalt!“

„Das wollen wir ſehen!“

In dem nämlichen Augenblicke hatten wir uns ge⸗ faßt. Wir balgten uns; bald kam der eine unten, bald der andere. Ich wollte die Pfeife haben, um die drei Züge daraus zu thun; er wollte ſie mir nicht geben. Er gab mir Kopfnüſſe, ich gab ſie ihm wieder. Auf einmal lag er ſtill, ſeine Hände ließen mich los, und ſeine Pfeife ließ er aus dem Munde. Ich nahm