Teil eines Werkes 
2. Band (1869)
Entstehung
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Auch das Auge des Ritters wurde klarer, heiterer.

Er verabſchiedete ſich von dem Pater.

Er bog, gefolgt von ſeinem Mohren, der ſich immer ſtumm zurückgehalten hatte, nach links in einen ſchmalen Pfad ein, der unmittelbar an das Ufer und dann weiter den Schwalenſee entlang führte.

Der Pater Vitalis mußte ihm mit einem leichten Kopfſchütteln nachſehen.

„Es iſt etwas Beſonderes mit ihm. Und es zieht ihn zu unſerm Kloſter. Morgen will er wieder da ſein! Trotz der Proceſſion! Sollte es wegen der Pro⸗ ceſſion ſein? Er hörte ſo aufmerkſam meiner Erzäh⸗ lung von dem Aufſuchen der Kreuzträger zu. Sollte er ſelbſt — Und er iſt bekannt in dieſer Gegend. Er kennt ſie beſſer als ich. Er hat ſich von der Stadt bis hierher ohne Führer gefunden; dort geht er wieder allein auf einem Pfade, den vielleicht nur wenige Be⸗ wohner der nächſten Umgebung kennen.“

Er wandte ſich zu ſeinem Begleiter.

„Bruder Servatius, wir werden um das Städtchen herum zu der Feſtung hinaufgehen?“

„So iſt es, Herr Pater.“

„Darf ich mich an den hochwürdigen Herrn an⸗ ſchließen?“ bat Leonidas Stapelmann den Pater.

„Wollt Ihrgleichfalls in die Feſtung?“fragte der Pater.

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