Teil eines Werkes 
2. Band (1869)
Entstehung
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„Ich komme jedes Jahr mit meinen Vögeln dahin. Da oben hinter den ſtillen grauen Mauern thut den Leuten ein fröhlicher Geſang doppelt noth.“

„Ihr habt wohl Recht. Begleitet uns.“

Sie gingen rechts um das Städtchen.

Sie kamen dort bald in einen Weg, der zu der Anhöhe hinaufführte, auf der die Feſtung lag.

Es war eine alte Landſtraße, eine Art Hohlweg, im Zickzack durch einen Wald ſich ziehend.

Der Bruder Servatius nahm hier den Pater allein. Er theilte ihm mit, was ihm der Vogelhändler über die Gefahr, preußiſcher Soldat werden zu müſſen, ge⸗ ſagt hatte.

„Es wird ſo ſchlimm nicht ſein“, meinte der Pater.

„Sie kennen die Preußen nicht, Herr Pater.“

„Ich habe nie mit ihnen zu thun gehabt.“

Der Bruder wußte ſchreckliche Geſchichten zu er⸗ zählen von den Räubereien, den Liſten und Gewalt⸗ thätigkeiten der preußiſchen Werber.

„Ihr macht es mir da freilich zu einer Gewiſſens⸗ ſache, Euch weiter mitzunehmen“ ſagte der Pater. „Ich werde allein gehen.“

Da trat der Vogelhändler vor.

„Hochwürdiger Pater, das möchte ich Euch nicht

rathen. Ihr ſeid da oben nicht bekannt. Das Sol⸗