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„Du darfſt es nicht, Leopold!“
Und er beugte ſich vor der Höhe des einfachen Mädchens.
„Du haſt Recht, Evchen, darf nicht. Jetzt, heute noch nicht.“
Er nahm die Ruder wieder auf.
Sie fuhren ſchweigend weiter.
Sie erreichten das Ufer der Schwalenburg.
In der kleinen Bucht am Parke ſtieg der Graf aus.
„Gute Nacht, Eychen!“ drückte erdem Mädchen die Hand⸗
„Gute Nacht, Leopold!“ drückte ſie ihm diesmal die
ſeinige wieder.
„Morgen, Evochen“ ſagte er noch, „werden wir uns nicht wiederſehen. Ich habe viel zu thun. Uebermor⸗ gen ſage ich Dir, was es war. Es geht die Frau von Arenfels an!“
Er ging in den Park hinein, durch den man noch helles Licht im Schloſſe ſah.
Der bucklige Andreas war mit ſeiner⸗ Gondel draußen vor der Bucht geblieben.
Eychen ruderte zu ihm zurück.
Er befeſtigte ſeine Gondel an der ihrigen, ſetzte ſich zu ihr und ruderte zurück nach Seehauſen.
„Andreas“ fragte Evchen ihn, „kennſt Du die Geſchichte von dem Fluche gegen die Erbgrafen von Werdenburg?“
„Gewiß kenne ich ſie, Evchen.“


