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lich iſt wie die Nacht und ſtrenge Despotin genug, um mir allen meinen Leichtſinn auszutreiben und das Herz dazu. Soll ich das thun, Evchen?“
„Wer verlangt es von Dir?“ fragte das Mädchen.
„Ein hochweiſes und hochſtrenges Familientribunal, das in dieſem Augenblicke ſich dort verſammelt.“
„Und warum verlangen ſie es von Dir?“
„Du hörſt es. Ich ſoll meinen Leichtſinn ablegen, ſolid werden, ein tüchtiger Landesherr.“
„Und Du willſt nicht, Leopold?“
„Nein!“
Er ſprach das Wort auf einmal kurz und ernſt aus. Leicht, in faſt frivolem Tone waren ihm bisher die Worte über die Lippen gefloſſen.
„Nein“, wiederholte er ernſt, und mit Wärme fuhr er fort: „Ich will glücklich ſein, Eychen, nur glücklich.“
„Und was macht Dich glücklich?“ fragte das Mädchen.
Er ſah ſie überraſcht an. Wollte ſie die Antwort: „Du, Du, mein Evchen!“
Da zeigte ihm das Sternenlicht einen Vorwurf in ihren Augen.
„Ah, mein Kind“, ſagte er, „die Frau von Aren⸗ fels — meinſt du ſie?“
Eychen wollte nicht nein, ſie konnte aber auch nicht ja ſagen.


