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Da fiel ihm ſeine Tante, die Gräfin Schleigheim, ein, die nach Schloß Werdenburg gefahren war, und mit ihr, was ihm Leonidas Stapelmann über ein Fami⸗
lientribunal geſagt hatte, das über ihn zu Gericht ſitzen ſolle, um ihn zum Heirathen oder zum Verluſte der Erbfolge zu verurtheilen.
Er lachte laut auf.
Eychen mußte ihn darauf anſehen.
Worüber lachte er? Wie konnte er lachen? Sollte er ihr nicht Auskunft über jene Frau auf der Schwalen⸗ burg geben, wie er verſprochen hatte?
Ein bitteres Gefühl wollte ſich in ihr Herz ſtehlen.
Da begann er zu ſprechen.
„Evchen, ſiehſt Du Schloß Werdenburg dort?“
„Ich ſehe es.“
„Weißt Du, was ſein Lichterglanz bedeutet?“
„Ich weiß es nicht.“
„Es ſind meine Hochzeitsfackeln.“
„Wie?“ rief das Kind.
„Ich ſoll heirathen; aber ich will nicht!“
„Warum nicht?“ fragte Evychen, nicht mehr mit Bitterkeit im Herzen, aber mit einer Stimme, deren Zittern ſie zu verbergen ſuchte.
„Warum nicht, Eychen? Ich ſoll eine ebenbürtige Reichsgräfin oder vielleicht Prinzeſſin heirathen, die häß⸗


