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Schloſſes und ſeiner Wirthſchaftsgebäude ſich erheben
und daneben die Ruine der alten Schwalenburg, einen hohen, ſchwarzen, runden Thurm mit verwittertem nie⸗ drigerem Gemäuer zur Seite. Die freundlichen Dörfer ſpiegelten ſich hell und klar in den Wellen des Sees. Der Sparrenberg lag ſo traurig und finſter da; unter ihm leuchtete ſo glänzend das ſchneeweiße Linnen auf den Bleichen des Städtchens faſt bis in den See hinein. Auf den Wieſen blühten im friſchen grünen Graſe ſchon frühe Frühlingsblumen.
Evchen's ſinnendes Auge heftete ſich auf die Schwalen⸗ burg, glitt hinüber zu dem ſtolzen Schloſſe Werden⸗ burg, kehrte ſeufzend zu der Schwalenburg zurück.
Hinter ihr nahte ſich ein Schritt.
Sie ſah ſich erſchrocken um. War der Graf ſchon da? Er hätte in der Stadt nicht auf die Rückkehr des Wagens warten können, ſondern ihr ſofort auf dem Fuße gefolgt ſein müſſen.
Die hohe edle Geſtalt des Johanniterritters ſtand vor ihr.
Er war zu Fuße aus der Stadt gekommen.
Er hatte, warm durch das Gehen geworden, ſeinen leichten grauen Ueberzieher zurückgeworfen. Man ſah darunter ſeinen ſchwarzen Rock, auf deſſen linker Seite mit weißem Linnenband das achtſpitzige Malteſerkreuz
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