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dem die einzelnen Theile des impoſanten Baues aus alter oder neuer Zeit ſtammten; unter ihm ein Park, der weit auf beiden Seiten ſich ausdehnte. An den Park ſchloß ſich ein hoher Wald von Eichen und Bu⸗ chen an. An ihn grenzten wieder Waldung und Park der Schwalenburg, mit dem Schloſſe und der alten Burgruine darin. Dann kamen Dörfer, dann die Fe⸗ ſtung Sparrenberg und das Städtchen Sparrenfeld darunter, dann wieder Dörfer und zuletzt die unüber⸗ ſehbaren Weiden und Wieſen von Seehauſen, die ſich„ auf der andern Seite des Vorwerks wieder bis an die Waldungen des Schloſſes Werdenburg erſtreckten.
Das Alles lag dem Blick offen in der Laube des Gärtchens hinter dem Hauſe des Inſpectors. Evochen überflog es in dem Scheine der Abendſonne, die ſich dem Rande des Horizonts näherte. Das Schloß Wer⸗ denburg erhob in den goldenen Strahlen ſich ſtolz, wie ein Königsſchloß. In dem Parke hatte der Frühling die langen Kaſtanienalleen ſchon mit dunklem, die zahl⸗ reichen Bosquets ſchon mit krauſem Laube geſchmückt. In den Wäldern ſtanden die Eichen und Buchen noch kahl; deſto mächtiger und kräftiger ragten die thurm⸗ hohen Stämme mit ihren Aeſten und Zweigen in die Luft empor. Durch Bäume und Geſträuch des Parkes der Schwalenburg ſah man die hohen Mauern des


