Eychen ſah es. Sie erblaßte mit dem Greiſe. Was war es, was ihn bewegte, mit Schrecken oder womit ſonſt erfüllte? Finſtern Unmuth glaubte ſie ſogar auf der Stirn des Ritters geleſen zu haben.
Der Wagen kam.
Der junge Graf hob Evchen hinein.
„Du kehrſt hierher zurück“, befahl er dem Kut⸗ ſcher.
„Und ich, Euer Gnaden?“ fragte Leonidas Stapel⸗ mann. „Werde ich nicht der Begleiter und Beſchützer der verehrten Mamſell ſein?“
„Sie bedarf Deiner nicht.“
„Ah, Euer Erlaucht können hier meine Dienſte nicht entbehren!“
Der Wagen fuhr fort.
Der Graf grüßte Eychen faſt mit Ehrerbietung. Sie dankte ihm mit ihrer reizenden Freundlichkeit.
Der Johanniterritter ſah ernſt, faſt gedrückt den jungen Grafen an. Er ſchien ihn anreden zu wollen.
„Wer iſt der Herr?“ hatte er den Zeiſiggrünen gefragt, als dieſer an ihm vorüber in das Haus ging, um den Wagen zu beſtellen.
„Mein Herr“, war die Antwort des Großſprechers geweſen. „Es iſt mein gnädigſter Herr, Seine Erlaucht der Erbgraf Leopold von Werdenburg.“


