Teil eines Werkes 
2. Band (1869)
Entstehung
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was Leonidas Stapelmann mit dem Grafen geſprochen hatte, wußte ſie nichts. Aber an die ſchöne Frau mußte ſie denken; wollte er ſein Verſprechen nicht halten, ihr doch keine Auskunft über ſie geben? Aber er wollte ja nach Seehauſen kommen und von da ſollte ſie ihn nach der Schwalenburg bringen, und ſie war dann lange mit ihm allein, ſie konnten dann ungeſtört über Alles ſprechen. Sie war dennoch nicht ſo recht zufrieden.

Da kam wieder etwas Anderes.

In der Thür des Vogelſang'ſchen Gaſthofs ſtand die edle und würdige Geſtalt des Johanniterritters, der ſich ſo theilnehmend nach ihr und ihren verſtor⸗ benen Aeltern erkundigt hatte. Sein Geſicht ſchien ſich zu verfinſtern, als er ſie ſo vertraulich mit dem jungen Erbgrafen ſprechen und nach dem Gaſthofe zurückkehren ſah. Hatte er etwas gegen den Erbgrafen? Es beun⸗ ruhigte ſie.

Sie waren auf dem Platze vor dem Gaſthofe an⸗ gekommen.

„Den Wagen!“ befahl der Graf ſeinem zeiſiggrünen Diener.

Leonidas Stapelmann eilte in das Haus.

Er mußte an dem Ritter vorüber. Der Ritter fragte ihn etwas. Der Zeiſiggrüne antwortete. Der Ritter erblaßte.