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über erlittenen Undank durch meine Adern ſtrömte — ein Wort von mir an das reine Weſen, das Sie jetzt mit böſen Gedanken erwarten —“
Der Graf konnte lachen.
Leonidas Stapelmann verſetzte ſich wieder in Zorn.
„Ha, gnädigſter Herr, lachen Sie nur! Wir wer⸗ den ſehen, wer zuletzt lacht. Kennen Sie den Zweck der Reiſe Ihrer erlauchten Frau Tante, aus deren Klauen ich Sie vorhin durch eine zärtliche Umarmung des dürrſten und härteſten Knochengebäudes erretten mußte?“
Der Erbgraf war aufmerkſam geworden.
„Sie beſucht Schloß Werdenburg. Sie kommt oft dahin.“ „Heute aber um Ihretwillen, mein gnädigſter Herr!“
„Was hätte ich mit ihr zu ſchaffen?“
„Hm, die gnädige Frau von Arenfels — indeß das iſt es nicht. Haben Euer Gnaden ſchon von einem Familientribunal gehört?“
„Was ſchwatzeſt Du?“
„Das Familientribunal iſt ein vortreffliches Cor⸗ rectionsmittel für ungerathene Söhne hoher und edler Familien. Die einen werden zur Heirath ver⸗ urtheilt; ſie müſſen irgend einen gewöhnlich ältern Satan, meiſt auch aus der Familie, zum Ehegeſpons
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