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Mit dem Entſchluſſe ſtieg ſie an dem Bärenkruge
aus. Aber Gisbert von Aſchen war nicht da.
Mußte ſie nun doch ihrem Gatten entgegentreten? Nur ſie konnte ihn befreien.
Zu dem Zwieſpalt in ihrem Innern geſellte ſich dann der Unmuth, von dem Freunde ihres Gatten verlaſſen zu ſein. Daß der Domherr mit ihr die weite Reiſe hätte zurückmachen ſollen, daran hatte ſie freilich nicht gedacht. Daß aber Gisbert jetzt fehlte, daß man ſie, die ſchwache Frau, das ſchwere gefährliche Wagniß der Befreiung allein unternehmen ließ, zu ihrem Beiſtande allein auf einen Diener angewieſen, das war ein Unrecht, eine Rück⸗ ſichtsloſigkeit, die auf einmal ſie doppelt kränkte, mit Bitter⸗ keit erfüllte.
Das war in ihrer Lage natürlich und allerdings am Ende gut. Es weckte den Widerſpruch, einen gewiſſen Trotz in ihr.
„Ich werde meine FPflicht allein erfüllen. Ja, ich, das ſchwache Weib, auf das allein ſie ſie gewälzt haben.“
Ein anderer Gedanke kam ihr dann wohl.
„Es gehört noch zu der Komödie, die ich mit meinem Manne ſpielen ſoll. Darum darf auch der junge Freiherr nicht da ſein. Aber er hätte mir ſeine Nähe kundgeben
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