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Und nun, Frau Mahler, kommen wir auf Ihren Mann zurück.
Der Criminalrath hatte eigentlich nur um ſeinetwillen Gisbert inquirirt.
Weiter hatte aber Gisbert in ſeiner Haft nichts über ihn erfahren. In der Freiheit bewegt man ſich eben freier. Wir erfuhren jetzt mehr von ihm, aber auch, daß wenigſtens vor der Hand nichts für ihn zu thun ſei. Er ſaß ſicher verwahrt, wie kein anderer Gefangener; die zuverläſſigſten Wärter umgaben ihn. Nicht einmal eine Nachricht konnte zu ihm dringen. Er mußte um ſo mehr befreit werden. Er durfte nicht das Opfer der Unter⸗ ſuchung werden, der man ihn unterworfen hatte, weder durch eine Verurtheilung, die man ſo leicht gegen Un⸗ ſchuldige herbeiführen kann, noch auch nur durch einen endloſen Unterſuchungsarreſt. Aber wir mußten unſere Befreiungsverſuche bis zu einer günſtigen Gelegenheit aufſchieben. Sie fand ſich. Ich konnte nicht immer in Berlin ſein. Gisbert blieb da. Er ſtellte feſt, daß Mahl⸗ berg nach Köpenik gebracht ſei. In dem Schloſſe zu Köpenit war ein Hülfsgefängniß für die Demagogen⸗ unterſuchung eingerichtet. Aus der Hausvogtei wurden diejenigen Gefangenen hingebracht, deren der Criminal⸗
rath für einige Zeit nicht bedurfte. Mahlberg war auch
dort im ſtrengſten Gewahrſam; erſt als er ſchon mehrere


