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Monate da war, erfuhr Gisbert von ihm. Und jetzt konnte an einen Befreiungsplan gedacht werden. Gisbert ermittelte in dem Köpeniker Schloſſe einen Gefangen⸗ wärter, der in ſeiner Compagnie als Unteroffizier gedient hatte, Beermann heißt er. Er kannte den Mann als brav. Er gewann ihn für Mahlberg's Befreiung.
Zugleich für eine zweite.
Franz Horſt, die liebenswürdige, muthige, arg⸗ und ſorgloſe Jugend ſelbſt, auch er hatte dem Schickſale der Demagogenunterſuchung nicht entgehen können. Gisbert brachte in Erfahrung, daß auch Horſt in nächſter Zeit nach Köpenik werde geführt werden. Mahlberg und Horſt ſollten zuſammen aus ihrer Haft befreit werden. Sie ſollen es. Am nächſten Sonnabend, in der Nacht zwi⸗ ſchen elf und zwölf Uhr. Alles iſt vorbereitet. Nur Sie fehlen noch, Madame!“
„Ich, Herr Domherr?“ rief die Frau Mahler.
„Hm, Madame, geſchieden wollten Sie von Ihrem Manne nicht werden.“
„Es war nicht möglich.“
„Als Magd, als Sklavin konnten Sie auch nicht zu hm zrückehrenl⸗
„Sie ſtellten es mir um meines Mannes willen als unmöglich vor.“
„Und ich hatte Recht. Und als ich es Ihnen geſagt


