Teil eines Werkes 
3. Band (1867)
Entstehung
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„Nicht mir, aber einem braven preußiſchen Juſtiz⸗ miniſter.“

Wir müſſen hier das Geſpräch des Domherrn von Aſchen mit der jungen Frau auf einige Augenblicke un⸗ terbrechen.

Karoline und ihr Bräutigam hatten darüber geſtrit⸗ ten, ob der ohne Penſion verabſchiedete Obriſtlieutenant Gutsherr auf Ovelgönne oder Aſſeſſor hinten im Poſen⸗ ſchen werden ſollte. Sie hatten die Entſcheidung des Domherrn angerufen.

„Das Recht ſteht auf der Seite Deines Bräuti⸗ gams; es gilt ſeine Ehre“, hatte der Domherr ent⸗ ſchieden.

Karoline hatte noch einige Einwendungen machen wollen; dann hatte ſie ſich unterworfen: „Ich werde Frau Aſſeſſorin in Meſeritz.“

Aber in Meſeritz hinten in dem fremden Polenlande ſollte ſie nicht Frau Aſſeſſorin werden.

Der Domherr reiſte nach Berlin; er hatte dort Mancherlei zu beſorgen; wir werden es ſpäter noch er⸗ fahren.

In Berlin ging er zum Juſtizminiſter.

Juſtizminiſter war damals in Preußen Herr von Kircheiſen. Er war eine Säule des Rechts.

Aber die Säulen des Rechts werden von dem Hof⸗

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