„Herr Hauptmann, kommen Sie!“
Beermann's Stimme flüſterte es.
„Sie doch, Beermann?“
„Sprechen Sie kein Wort! Kommen Sie!“
Mahlberg trat aus der Zelle.
Der Gefangenwärter verſchloß die Thür.
„Bleiben Sie hier ſtehen!“ ſagte er zu Mahlberg.
Er ging zu der Thür nebenan, ſchloß auch ſie auf.
Horſt ſtand ſchon darin, trat hervor.
„Wir waren alſo nicht verrathen?“
„Still! Ich hoffe nicht!“
Die Thür ward ebenfalls wieder verſchloſſen.
Folgen Sie mir! Halten Sie ſich immer ganz dicht
hinter mir. Gehen Sie nebeneinander. Sprechen Sie kein Wort, auch nicht noch ſo leiſe. Das geringſte Ge⸗ räuſch könnte uns verrathen.“
Er ging voran, mit faſt unhörbarem Schritt.
Sie folgten ihm ebenſo leiſe.
Sie mußten die ganze Länge des Ganges hinunter⸗
gehen, an dem die Zellen lagen. Es war völlig dunkel
in dem Gange.
Sie kamen an eine verſchloſſene Thür.
Der Gefangenwärter horchte eine Weile daran. Als Alles ſtilt blieb, ſchloß er ſie auf.
Sie traten hindurch. Er verſchloß ſie wieder.


