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„Ei, Herr Criminalrath“, erwiderte ich ihm, „und das auch Mahlberg, der Mann der peinlichen Wahrheits⸗ liebe, gegeben hat und wie ein Ehrenmann hält?“
Zorn und Aerger verfärbten ihm das fahle Geſicht, und ich fuhr ruhig fort:
„Aber ich will Ihnen ſagen, Herr Criminalrath, wo ähnliche Worte, wie Sie ſie mir vorhalten, geſprochen ſind
und wer ſie Ihnen hinterbracht hat. Sie ſind allerdings
in Göttingen geſprochen, und auch ich und mein Freund Mahlberg waren dabei. Aber das war in keiner Sitzung einer geheimen Verbindung, ſondern an der offenen Tafel des Gaſthofs zum König von England, und es hörten ſie viele Perſonen, Studenten, Beamte, fremde Reiſende, unter andern auch ein Hgewiſſer bezahlter Demagogen⸗ fänger, und von dem haben Sie ſie. Nur eins hat er Ihnen gelogen, daß von deutſchen Fürſten die Rede ge⸗ weſen ſei; es wurde nicht einmal an ſie gedacht. Deſto mehr hatte Jeder von uns im Sinne die volksfeindlichen deutſchen Miniſter und ihre feilen, ſervilen, augendiene⸗ riſchen Werkzeuge.“
Er konnte ſich nicht mehr mäßigen.
„Herr“ rief er, „Sie werden für ihre Unverſchämt⸗ heit büßen!“
Er brach das Verhör mit mir ab. Ich wurde noch an demſelben Tage in ein anderes Gefängniß verſetzt, ein


