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„Gewiß“ antworte er. „Es iſt von der Freiheit und Einheit des deutſchen Volkes geſprochen. Das Volk werde unterdrückt, von einem andern Erbfeind als den Fran⸗ zoſen; der Erbfeind ſei im eigenen Lande. Gegen ihn gelte es einen neuen Kampf, in dem man zuſammen⸗ ſtehen müſſe, wie in dem gegen die Franzoſen. Auch dieſer Erbfeind müſſe vernichtet werden; dann ſei nicht nur die Freiheit, ſondern auch die Einheit Deutſchlands da. So wurde der nackte Hochverrath gegen Deutſch⸗
lands Fürſten gepredigt.“
„Und von wem, Herr Criminalrath?“ fragte ich.
„Nun, von den Mitgliedern der Verbindung.“
„Und Mahlberg hat eingeräumt, daß er ſolchen Reden zugeſtimmt habe?“
„Er hat das freilich beſtritten“
„Er hat ſich auch ſonſt nicht ſchuldig bekannt?“
„Sie ſcheinen das zu wiſſen!“ ſagte er; er wollte mich aushorchen.
„Jo, ich weiß es“, ſagte ich beſtimmt.
Ich konnte es ſagen, da Du ſo wenig ſchuldig warſt wie ich.
Er ging in meine Falle.
„Jeder leugnet“, ſagte er mit Hohn. „Das ſche int das Ehrenwort zu ſein, das die Mitglieder der Verbindung ſich zu allererſt geben mußten.“


