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drüben über der Elbe zu verbinden, ſelbſt nur mit Euch gemeinſchaftlich in den Staats⸗ und Hofdienſt einzutreten. Du haſt mir heute ſo recht klar gemacht, warum wir das nicht können; wir paſſen nicht zu Euch oder vielmehr zu den Andern, denn Du gehörſt doch noch zu uns.“
Gisbertine gab dem Onkel die Hand.
„Ja, lieber Onkel Florens!“ ſagte ſie mit großer Herzlichkeit.
„Und nun, Gisbertine, und darum“ fuhr der Dom⸗ herr faſt mit Rührung fort „komm mit mir nach Ovel⸗ gönne zu Gisbert; komm, meine liebe Gisbertine!“
Er ſprach es ſo bittend.
Sie hatte ihm ihre Hand gelaſſen; ſie ſtand in tiefem 1 Sinnen; ein Entſchluß wurde ihr ſchwer, ſehr ſchwer.
„Oder ſoll er zu Dir kommen, Gisbertine? Ich hole ihn her. Er wird mir auf der Stelle folgen. Er ſucht Dich ja. Darum iſt er zu mir gekommen; bei mir, durch mich hoffte er Dich zu finden. Nun, Gis⸗ bertine?“
Gisbertine hatte ihren Entſchluß gefaßt.
„Nein!“ ſagte ſie kurz, mit der ganzen Entſchiedenheit und Feſtigkeit ihres Eigenſinns, wenn es auch nur der Eigenſinn ihrer Launen war.
Sie riß haſtig ihre Hand aus der des Domherrn. „Und Du ſagſt, daß Du ihn noch liebſt?“ ſagte der


