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und als Hochverräther verurtheilen, und zu den Dema⸗ gogen gehört auch Gisbert, bei dem ſogar vor einigen Wochen in Göttingen ein förmlicher Demagogencongreß geweſen ſein ſoll, auf dem auch Du warſt, Onkel Flo⸗ rens, und man ſpricht ſchon von einem Bunde der Alten neben dem Bunde der Jungen. Und nun wärne Du Gisbert, wie ich Dich hiermit ſelbſt gewarnt haben will.“
Gisbertine ſchwieg.
Der Domherr hatte nachgeſonnen.
„Weißt Du, Gisbertine“ ſagte er, „daß wenig Logik in Deinen Mittheilungen liegt?“
„Deſto mehr Wahrheit enthalten ſie, Onkel Florens.“
„Sie waren in der That Dein Ernſt?“
„Zweifelſt Du daran?“
„Und nicht Ausgeburten Deiner Liebe zu Gisbert?“
„Nein.“
„Liebſt Du Gisbert noch?“
„Zweifelſt Du vielleicht daran?“
„Hm, nachher davon. Zu welcher jener beiden Par⸗ teien gehört Dein Onkel Steinau?“
„Onkel Florens, er iſt ein General der alten Schule.“
„Ja, ja! Höre, Gisbertine, da fällt mir etwas ein. Dein Onkel und, ich glaube, Du ſelbſt, Ihr ſpracht ein⸗ mal von dem alten weſtfäliſchen Adel, der ſich zu alt und zu ſtolz und zu vornehm dünke, um ſich mit Euch


