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„Können treue Freunde bleiben!“ ſagte der junge Freiherr.
Und die beiden treuen Freunde lagen ſich in den Armen.
Louis Becker ſagte dann:
„Und mun ſollſt Du auch mit meiner Braut tanzen. Wie ich Dich nicht erkannte, wollte ich Dir zuvor⸗ kommen.“
Da mußte aber doch der junge Freiherr lachen, wie wenig Lachen auch in ſeinem Herzen wohnen mochte.
Er hatte die hübſche Kellnerin angeſehen. Sie machte zu den Worten ihres Bräutigams ein faſt trauriges Geſicht.
Alle Eitelkeit, aller Stolz mußte in ihrem braven Herzen vor der Liebe zurücktreten.
„Nachher!“ ſagte der junge Freiherr.
Und das ſchmucke Paar eilte glücklich und fröhlich dem Tanzplatze zu.
Der Domherr und ſein Neffe ſtanden allein.
„Hm, und wir beiden?“ fragte der Domherr.
„Ich ziehe weiter, Gisbertine zu ſuchen.“
Du wirſt hier bleiben und tanzen.“
„Ich tanzen?“
„Ja, mit den Bräuten Deiner Kameraden. Und
auch mit einer Frau.“ 3*


