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die Leute, die hier bei uns ſtehen, und in unſerm und ihrer aller Namen wollten wir Ihnen wünſchen, Mam⸗ ſell, daß Sie und Ihr Herzliebſter ſo alt werden möch⸗ ten wie wir beiden Alten, und daß der Himmel Sie immer möge geſund und zufrieden erhalten und Ihren Ehebund ſegnen mit Kindern und Kindeskindern! Und nun Vivat hoch unſere Manſell und ihr Liebſter!“
Und „Vivat hoch!“ riefen ſie alle auf dem weiten Platze, daß es kein Ende nehmen wollte, und die Muſik ſpielte ihren Tuſch und die Gläſer erklangen an allen Enden.
Karoline aber mußte weinen, und ſie wandte ſich nicht ab, um es zu verbergen, und der Domherr ſagte triumphirend zu ihr:
„So recht, Du Engelskind! Du gehörſt nicht zu den weichmüthigen Naturen, denen die Thränen loſe ſitzen; wenn Du weinſt, dann darf man es ſehen.“
Aber durch ihre Thränen hatte ſie einen faſt ſcheuen Blick auf ihren Bräutigam werfen müſſen, und der Obriſtlieutenant mußte die Augen niederſchlagen, als wenn er mit ſich kämpfe und der Kampf ihn verlegen mache.
„Was haben die Beiden?“ fragte ſich der Domherr.
Zu Karolinen trat dann einer der Knechte, der ge⸗ wandteſte der Tänzer und der ſchmuckſte der jungen Burſchen; ſeine Bruſt zierte die Kriegsmedaille und das


