Teil eines Werkes 
3. Band (1867)
Entstehung
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In der Mitte des Platzes war ein großes Zelt auf⸗ gerichtet; unter ihm tanzte die Jugend. Die Kinder ſahen zu.

Rund umher ſaßen die Andern an langen Tiſchen, bei vollen Bierfäſſern.

Als die Herrin mit ihrer Geſellſchaft erſchien, er⸗ hoben ſich alle, die Muſik verſtummte, der Tanz hörte auf. Eine faſt feierliche Stille herrſchte auf dem ganzen Platze.

Der älteſte der Männer und die älteſte der Frauen, die da waren, ſchritten auf die Herrin zu. Der alte Mann wollte eine Anſprache an ſie halten.

„Aber an Sie und Ihren Herzliebſten, Mamſell!“ ſagte er.

Da mußte der Domherr den Arm Karolinens in den des Obriſtlieutenants legen.

Und der alte Mann fuhr nun fort:

„Manſell, dieſe alte Frau hat ſeit fünfundſiebzig Jahren die Welt geſehen und ich trage an meinen acht⸗ zig Jahren. Wir ſind beide grau und alt auf dieſem Hofe geworden, es iſt uns immer gut hier ergangen. Das haben wir früher Ihren Aeltern und Grofältern gedankt, und in unſern alten Tagen danken wir es Ihnen, und was wir Ihnen danken, danken Ihnen alle