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„Iſt Gisbertine hier?“ Sie ſah ihn verwundert an. „Nein, Onkel.“ „Du haſt auch keine Nachricht von ihr?“ „Nicht die geringſte.“ Die Augen des jungen Freiherrn waren dem Dom⸗ herrn und Karolinen gefolgt. „Es iſt nichts“, antwortete ihm ein Blick des Dom⸗ herrn. Gisbert ſah ſtill vor ſich hin. Dem Domherrn fehlte noch etwas. „Ich ſehe die Frau Mahler nicht, Karoline.“ „Nachher!“ nickte ſie ihm zu. Ihr Blick ſchien trübe geworden zu ſein. Da mußte er ſie doch noch fragen. „Betraf Dein Billet an mich ſie?“ Sie ſchüttelte den Kopf. Er fragte nicht mehr. Sie durften in dem Zimmer Karolinens nicht lange bleiben.
„Man erwartet uns auf dem Tanzplatze“, ſagte die Hausherrin. „Seit einer Stunde ſind die Leute dort ver⸗ ſammelt. Sie wollten nicht tanzen, bis ich mit Friedrichs unter ihnen ſei und mit ihnen tanze; es ſei ſo Sitte. Ich ließ ihnen ſagen, daß ich auf meine eingeladenen


