Auf dem Wege ſchüttelten auch der Obriſtlieutenant und der junge Freiherr einander die Hände. Sie kann⸗ ten einander nicht, aber ſie konnten ſich erzählen, wie ſie in demſelben Schlachtgewühl geſtanden und gekämpſt hatten.
„In Dein Stübchen!“ hatte der Domherr auf der Treppe die Herrin des Hauſes gebeten.
„Gewiß, Onkel Florens. Ich weiß es ja, wie gern Du da biſt.“
Auch in dem Stübchen Karolinens war es wie vor einem Jahre, und der Domherr hatte es wohl ſchon vor langen Jahren ſo gekannt.
„Ah“, ſagte er wieder ſtill für ſich, und er ſah ſich jede Stelle und jedes Möbel darin an und trat wieder an das Fenſter und ſah lange hinaus, und als er ſich dann wieder umwandte, drückte er, wie dankbar, Karolinen die Hand und ſagte leiſe zu ihr:
„Du läßt es auch ferner hier ſo, wie es war?“
„Immer, ſolange ich lebe, Onkel Florens.“
Dann hatte er eine Frage an ſie.
„Betraf Dein Billet etwas Unangenehmes?“
„Ich hoffe, es war nichts“ ſagte ſie.
„Du hoffſt?“
„Nachher, Onkel Florens.“
Er hatte noch eine Frage⸗
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