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waren zu jenen Arbeiten beſtimmt. Die Lehrerin über⸗ wachte ſie, unterwies, half. Sie erzählte dabei den Kindern hübſche Geſchichten, freundliche Märchen, die Kinder erzählten ſie ſich unter ſich. Lehrerin und Kinder liebten ſich, auch das ſah man.
Die Stunde wurde unterbrochen. Eine hübſche Frau, in dem Alter der Lehrerin, trat in das Zim⸗ mer, das zugleich die Schulſtube und die Wohnſtube der Lehrerin war. Die Frau hatte etwas auf dem Herzen. In Gegenwart der Kinder konnte ſie es nicht ſagen. Die Lehrerin gewahrte es.
„Hören wir auf,“ ſagte ſie zu den Kindern. „Es iſt doch bald vier Uhr.“
Die Kinder ſtanden auf, nahmen ihre Sachen und gingen. Jedes Einzelne gab der Lehrerin freundlich die Hand.
„Gute Nacht, Fräulein! Bis morgen!“
Jedem Einzelnen erwiderte ſie freundlich: „Gute Nacht, mein liebes Kind! Bis morgen!“
Die Kinder waren fort. Die beiden Frauen waren allein.
„Du haſt mir etwas zu ſagen, Marie, ich ſehe es Dir an.“


