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hatte mir nicht Alles mitgetheilt. Er hatte mir nicht geſagt, daß er die Unglückliche liebte; er hatte mir verſchwiegen, daß er ſie ſpäter wiedergeſehen hatte. Dieſe Erzieherin Ida, das Mädchen, das mit ihm aufgewachſen, mit ihm auferzogen war, und jene Schweſter Marcella aus dem Kloſter Dieſſenhofen, die er ja auch Ida genannt hatte, ſie waren, darüber konnte nicht der mindeſte Zweifel ſein, eine und die⸗ ſelbe Perſon. Und endlich, daß ſie ſich ſchuldig er⸗ klärt habe, das hatte er ſelbſt angedeutet.
„Sie haben ſie ſpäter wiedergeſehen?“ fragte ich ihn doch.
Er wich ebenfalls einer Antwort aus.
„Giebt das, was ich Ihnen mitgetheilt habe, Ihnen kein klares Bild für ein Urtheil?“
„Nein. Sie ſelbſt haben ja kein beſtimmtes Ur⸗ theil, und Sie waren unmittelbarer Zeuge.“
„Aber ein befangener. Indeß — ich muß Ihr Urtheil haben, und Sie müſſen Alles wiſſen. Ja, ich habe Sie ſpäter wiedergeſehen.“
„Und was ſagte ſie Ihnen?“
„Sie erklärte ſich ſchuldig.“
„Unter Mittheilung beſtimmter Thatſachen?“


